Hautprobleme

Trockene Haut

Trockene Haut (Xerosis) ist sehr häufig, besonders im Winter und mit zunehmendem Alter. Die richtige Pflegeroutine macht einen großen Unterschied.

Was ist trockene Haut?

Trockene Haut entsteht, wenn die Hautbarriere gestört ist und zu viel Wasser verliert. Sie ist extrem häufig – fast jeder erlebt trockene Haut in bestimmten Lebensphasen oder Jahreszeiten.

Meist geht es nur um Komfort und Aussehen. Sie kann aber auch Zeichen einer dermatologischen Erkrankung sein – atopische Dermatitis, Ichthyose, hormonelle oder nutritive Veränderungen und andere – die eine Beurteilung profitieren lässt.

Anzeichen und Symptome

  • Spannungsgefühl, besonders nach dem Baden.
  • Feine, weißliche Schuppung.
  • Rauheit und „Reibeisen“-Erscheinung der Haut.
  • Leichter bis moderater Juckreiz.
  • Feine Risse in Beugearealen (Hände, Knöchel).
  • Leichte Rötung in stärker betroffenen Zonen.
  • Erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Seifen, Stoffen und Temperaturen.

Häufige Ursachen

  • Winter und trockene Luft (innen und außen).
  • Zentralheizung und häufige Klimaanlage.
  • Sehr heiße oder lange Bäder.
  • Aggressive Seifen und Waschmittel.
  • Hautalterung – Lipidproduktion nimmt mit dem Alter ab.
  • Individuelle Veranlagung (manchmal genetisch).
  • Hauterkrankungen wie atopische Dermatitis oder Ichthyose.
  • Nährstoffmangel oder endokrine Störungen in bestimmten Situationen.

Tägliche Pflege, die wirkt

Die meisten Fälle trockener Haut bessern sich deutlich mit einer einfachen, konsequenten Routine:

  • Großzügige tägliche Feuchtigkeitspflege – direkt nach dem Bad, bei noch leicht feuchter Haut.
  • Kurze Bäder (5–10 Min.) mit lauwarmem, nicht heißem Wasser.
  • Traditionelle Seife durch milde, seifenfreie Produkte ohne Alkohol ersetzen.
  • Haut sanft tupfen – nicht rubbeln.
  • Emollient passend zum Hauttyp – im Winter reichhaltiger.
  • Weiche, nicht scheuernde Kleidung; Baumwolle auf der Haut.
  • Ausreichend trinken und ausgewogen essen.
  • Luftbefeuchter in sehr trockenen Räumen.

Wann zum Arzt?

  • Ausgedehnte Trockenheit trotz passender Pflege.
  • Starker Juckreiz, der den Schlaf stört.
  • Trockene Haut mit wiederkehrenden Ekzemen.
  • Schmerzhafte oder infizierte Risse.
  • Neu aufgetretene Veränderung ohne offensichtliche Ursache – besonders bei Erwachsenen, die bisher hydratisierte Haut hatten.
  • Verdacht auf begleitende Hauterkrankung (atopische Dermatitis, Psoriasis, Ichthyose).

Sprechen Sie mit einem Dermatologen über Ihre trockene Haut

Ohne monatelanges Warten auf einen Termin vor Ort. Jeder Fall erreicht den Dermatologen bereits mit Fotos, Anamnese und Fragebogenantworten. Wählen Sie einen Bericht in unter 24 Stunden oder eine gebuchte Videosprechstunde.

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Häufig gestellte Fragen

Muss ich auch bei fettiger Haut feuchtigkeitspflegen?

Ja, aber mit leichten, passenden Formulierungen. Fettige Haut kann eine gestörte Barriere haben und profitiert ebenfalls – nur mit anderen Produkten und Texturen.

Feuchtet viel Trinken die Haut?

Es hilft, ersetzt aber keine topische Pflege. Die Haut trocknet durch Wasserverlust über die äußere Schicht aus – topische Hydratation wirkt am direktesten.

Eignet sich die Online-Beratung bei trockener Haut?

Ja. Der Dermatologe beurteilt Ausmaß, schließt andere Ursachen aus und empfiehlt die passende Routine – sehr gut online möglich. Bei Verdacht auf Begleiterkrankungen schließt der Plan gezielte Abklärung ein.

Wie oft soll ich feuchtigkeitspflegen?

Meist 1–2 Mal täglich – am wichtigsten direkt nach dem Bad. Mehr exponierte Areale (Hände, Gesicht) können zusätzliche Pflege brauchen.

Trockene Haut mit dermatologischer Beratung verbessern

Senden Sie Fotos und beantworten Sie den Fragebogen. Ein Dermatologe legt die passende Routine fest – im Schnitt innerhalb von 24 Werktagsstunden.