Hautprobleme

Tinea capitis

Pilzinfektion der Kopfhaut, besonders bei schulpflichtigen Kindern. Erkennbar an abgebrochenem Haar, Schuppung und Arealen mit Haarausfall.

Was ist Tinea capitis?

Tinea capitis ist eine Infektion der Kopfhaut durch Dermatophyten-Pilze. Sie betrifft vor allem Kinder im Schulalter und ist hoch ansteckend. Unbehandelt kann sie zu dauerhafter Narbenbildung führen – frühe Abklärung ist wichtig.

Sie gehört zu den Ursachen für Haarausfall bei Kindern, die immer eine Beurteilung durch einen Dermatologen rechtfertigen.

Anzeichen und Symptome

  • Runde Areale auf der Kopfhaut mit kürzerem, abgebrochenem oder fehlendem Haar.
  • Schuppung (kann Schuppen imitieren).
  • Leichter bis moderater Juckreiz.
  • Papeln oder Pusteln in entzündlicheren Formen.
  • In schweren Formen – Kerion: entzündliche, schmerzhafte, eitrige Masse, die Narben hinterlassen kann.
  • Vergrößerte Halslymphknoten sind häufig.

Ansteckung

Übertragung durch direkten Kontakt mit infizierten Personen oder Tieren oder über geteilte Gegenstände – Kämme, Bürsten, Mützen, Handtücher. Verbreitet sich leicht in Familien, Schulen und Kitas. Diese Gegenstände nicht teilen und Kontaktpersonen mit Symptomen gleichzeitig behandeln.

Diagnose

Die Diagnose ist klinisch, gestützt durch ergänzende Untersuchungen. In der Online-Beratung beurteilt der Dermatologe Fotos der betroffenen Areale und einen Fragebogen zu Beginn, Exposition und Symptomen.

Wenn möglich, bestätigen direkte Mykologie und Kultur – in der Praxis – die Diagnose und leiten die Therapie. Wichtig vor längerer systemischer Behandlung.

Behandlungsoptionen

Lokaltherapie allein reicht bei Tinea capitis meist nicht – die Infektion sitzt tief im Haar. Oft ist systemische Behandlung nötig.

Systemische Behandlung

Vom Dermatologen festgelegt, mit klinischer Nachsorge und Anpassung nach Ansprechen. Vollständiges Schema einhalten.

Ergänzende Lokaltherapie

Spezielles Shampoo reduziert Pilzlast und Übertragungsrisiko. Parallel zur systemischen Therapie.

Maßnahmen in Familie und Schule

Nahe Kontakte mit Symptomen abklären. Kämme, Bürsten, Mützen, Handtücher nicht teilen. Strikte Hygiene von Gegenständen und Umgebung.

Sprechen Sie mit einem Dermatologen über Tinea capitis

Ohne monatelanges Warten auf einen Termin vor Ort. Jeder Fall erreicht den Dermatologen bereits mit Fotos, Anamnese und Fragebogenantworten. Wählen Sie einen Bericht in unter 24 Stunden oder eine gebuchte Videosprechstunde.

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Häufig gestellte Fragen

Darf das Kind in die Schule?

Behandlung sollte vor der Rückkehr beginnen. Mit passender Therapie ist die Rückkehr meist kurzfristig möglich. Dermatologe oder Kinderarzt bestätigen es.

Wächst das Haar wieder?

Ja, in den meisten Fällen mit angemessener Behandlung. Bei Kerion oder spät behandelten Formen kann restliche Alopezie bleiben.

Eignet sich die Online-Beratung?

Ja, für Erstbeurteilung und Planung. Mykologie und systemische Therapie erfordern zusätzliche Vor-Ort-Schritte – der Dermatologe leitet weiter.

Wird bei klinischer Indikation ein Rezept ausgestellt?

Ja. Hält der Dermatologe es im Einzelfall für gerechtfertigt, kann ein elektronisches Rezept zusammen mit dem Befund ausgestellt werden. Die Entscheidung hängt von der klinischen Beurteilung ab.

Tinea capitis schnell abklären

Senden Sie Fotos der betroffenen Areale. Ein Dermatologe wertet aus und schlägt einen Plan vor – im Schnitt innerhalb von 24 Werktagsstunden.

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